Alarmaufschaltung in Köln, NRW & bundesweit
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Technik verständlich erklärt

Welche Technik steckt hinter einer Alarmaufschaltung?

Eine Gefahrenmeldeanlage erkennt ein Ereignis. Eine Übertragungseinrichtung sendet die Meldung über den geplanten Kommunikationsweg an eine Alarmempfangsstelle. Dort wird sie eindeutig dem Objekt zugeordnet und nach dem vereinbarten Maßnahmenplan bearbeitet.

01 · Vom Sensor zur Reaktion

Die technische und organisatorische Sicherungskette.

01

Gefahrenmeldeanlage

Sensoren und Zentrale erkennen beispielsweise Öffnung, Bewegung, Überfall, Sabotage oder eine technische Störung.

02

Übertragungseinrichtung

Sie bereitet die Meldung auf und übermittelt sie über den vorgesehenen Weg an die Empfangstechnik.

03

Alarmempfangsstelle

Die Meldung wird empfangen, überwacht, verarbeitet und eindeutig Objekt und Alarmkriterium zugeordnet.

04

Alarmdienst

Er bewertet die Meldung und leitet die im Maßnahmenplan vereinbarten Schritte ein und überwacht sie.

05

Interventionsdienst

Falls beauftragt, führt er vereinbarte Maßnahmen am Schutzobjekt durch und dokumentiert das Ergebnis.

Übertragungsarten

Was bedeuten AWAG und AWUG?

Die Begriffe sind weiterhin in Preislisten und Alltagssprache üblich. Technisch wird heute übergeordnet von Übertragungsgeräten oder Übertragungseinrichtungen gesprochen.

MerkmalAWAGAWUG / protokollbasiert
ÜbermittlungSprach- oder Textinformation, häufig per TelefonanrufCodierte Ereignisse und Zustände über ein Protokoll
UnterscheidungVom konkreten Gerät und Ansagetext abhängigMeldungsarten wie Einbruch, Sabotage oder Störung getrennt erkennbar
Typische NutzungEinfachere Bestandsanlagen und klar definierte MeldungenDifferenzierte, überwachte und objektbezogene Alarmübertragung
PrüfungRufweg, Ansage und verfügbare KriterienProtokoll, Empfängerkompatibilität, Wege und Überwachung

Protokolle

SIA, Contact ID, VdS 24/65 – was muss passen?

Das Protokoll beschreibt, wie Ereignisse codiert und an die Empfangstechnik übertragen werden. Entscheidend ist nicht nur der Name: Hersteller, Modell, Firmware, Übertragungseinrichtung und konkrete Empfängerkompatibilität müssen zusammenpassen.

SIAContact IDVdS 24/65HerstellerprotokolleIP-basierte Verfahren

Übertragungswege

IP, Mobilfunk und überwachte Verbindungen.

Moderne Aufschaltungen werden häufig IP-basiert realisiert. Je nach Objekt, Risiko, Versicherervorgabe und Übertragungskategorie kann ein unabhängiger zweiter Weg sinnvoll oder erforderlich sein.

IP / LAN

Schnelle Datenübertragung

Die notwendige Netztechnik und deren Stromversorgung müssen in das Sicherungskonzept einbezogen werden.

Mobilfunk

Alternativer Übertragungsweg

Mobilfunk kann primär oder zusätzlich genutzt werden. Alte 2G-/3G-Module sollten auf Zukunftsfähigkeit geprüft werden.

Überwachung

Status- und Routinemeldungen

Zyklische Kontrollmeldungen können helfen, den Ausfall einer Verbindung oder Übertragungseinrichtung zu erkennen.

Zwei Wege sind nicht pauschal für jedes Objekt vorgeschrieben. Die erforderliche Kategorie wird objektbezogen festgelegt.

Meldungskriterien

Was die Alarmbearbeitung unterscheiden kann.

Einbruch

Öffnungs-, Bewegungs- oder Glasbruchmeldung.

Überfall / Panik

Besonders sensible Alarmkette; Rückruf und Verifikation müssen vorher klar geregelt sein.

Sabotage

Manipulation an Anlage, Meldern oder Übertragungseinrichtung.

Störung

Netz-, Batterie-, Leitungs- oder Übertragungsstörung.

Scharf / Unscharf

Zustandsmeldung und mögliche Zeitfensterüberwachung.

Technischer Alarm

Je nach Anlage Wasser, Gas, Temperatur, Strom, Pumpen oder Maschinenzustände.

Für die Prüfung

Diese Angaben helfen bei der technischen Klärung.

Fachliche Einordnung

Die Darstellung orientiert sich an DIN EN 50136-1 zur Alarmübertragung, DIN EN 50518 zu Alarmempfangsstellen sowie VdS-Regelwerken. Eine Zertifizierung von SecuConCept nach diesen Normen wird damit nicht behauptet.

DIN EN 50136-1 ↗DIN EN 50518 ↗VdS: NSL & Alarmprovider ↗

Persönliche Prüfung

Kann Ihre Anlage aufgeschaltet werden?

Nennen Sie uns Hersteller, Modell und Standort – oder wählen Sie einfach „unbekannt“. Wir prüfen die technische Ausgangslage gemeinsam mit Ihnen.

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